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Logo NEUAm Anfang des Prozesses stehen die Worte von Karl Popper „Die Zukunft ist offen“. Aufgaben- und Problemstellungen können wir nur erahnen; die Entwicklung wird anders verlaufen – mehr oder weniger. Und je weiter der Blick in die Zukunft geht, desto „mutiger“ müssen auch die Lösungsansätze sein.

Gemeinde 5.0 wurde 2014 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen und dient den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden seither als Hilfestellung für Zukunftsfragen. Mittlerweile können wir auf drei Jahre Projektarbeit zurückblicken: Es wurden Zukunftsprojekte gesammelt, verschiedenste Projektpartnerprojekte entwickelt und realisiert, Zukunftsvisionen entworfen und diverse Veranstaltungen und Fachexkursionen durchgeführt.

Um die niedersächsischen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden auch weiterhin bei der Bewältigung von herausragenden Zukunftsthemen zu begleiten, wird Gemeinde 5.0 innerhalb einer weiteren dreijährigen Projektphase fortgesetzt. Ziel der zweiten Projektphase ist es, den Transfer guter Ideen in den ländlichen Raum zu befördern, verschiedenste Akteure miteinander zu vernetzen und gemeinsam alternative Lösungsansätze zu entwickeln, die gleichzeitig konkret in der Praxis erprobt werden.

Eine wesentlicher Bestandteil der zweiten Projektphase ist u. a. die Umsetzung konkreter zukunftsweisender Projekte mit unseren Projektpartnern. Jeder Projektpartner beschäftigt sich dabei mit einem eigenen individuellen Zukunftsthema. So verschieden die Projektpartner sind, desto themenübergreifend sind auch die Projekte.

Hier finden Sie die einzelnen Projektpartner- Projekte:

DNG_0317_Projektpartner-Projekte

Unsere Projektpartner unterstützen das Projekt inhaltlich und tragen maßgeblich zur Finanzierung bei, hierfür herzlichen Dank!  

Gemeinde 5.0 ist und bleibt spannend - aber sehen Sie selbst: Die Zukunft ist offen.

Ein Gemeinschaftsprojekt vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen und den VGH Versicherungen

Start der Aktion "Augen auf für nebenan" auf der Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB) in Harsefeld, Landkreis Stade, v. l. Dr. Marco Trips, Präsident NSGB, Dr. Uwe Grabosch, VGH und Innenminister Boris Pistorius

Ein partnerschaftliches Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kriminalitätsverhütung und – bekämpfung. Vor diesem Hintergrund wurde die Aktion „Augen auf für nebenan“ bereits im Jahr 1994 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (NSGB) in Zusammenarbeit den VGH Versicherungen gestartet und vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Deutschen Städtetag (DST), der Polizei und der Versicherungswirtschaft unterstützt. Nun soll die Aktion im Rahmen des NSGB-Zukunftsprojekts Gemeinde 5.0 wieder aufleben.

Ziel der Initiative ist es, das Verantwortungsbewusstsein und die nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft zu stärken, um Einbrüchen vorzubeugen. Zwar helfen Schutzmaßnahmen an Türen und Fenstern, aber die wachsamen Augen der Nachbarn sind durch nichts zu ersetzen. Aktionsaufkleber an Haus- und Wohnungstüren, Briefkästen und Fenstern signalisieren den Menschen, dass sie nicht anonym nebeneinander, sondern nachbarschaftlich miteinander leben.

Mit der Gemeinschaftsaktion „Augen auf für nebenan“ signalisieren Sie eine aktive und aufmerksame Nachbarschaft!

Pressemitteilung "Startschuss Augen auf für nebenan"

Pressemitteilung "Tag des Einbruchschutzes - Einbrüche vermeiden"

Hier können Sie die Postkarten mit den Aktionsaufklebern und den Hinweisen zu Einbruchsschutzmaßnahmen anfordern:

Postkarte "Augen auf für nebenan"

Tagung der Allianz Ländlicher Raum

Das Thema der Digitalisierung trifft alle Lebensbereiche uns ist in aller Munde. In den meisten Fällen wird es vor allem mit städtischen Räumen und der Industrie erwähnt: Smart Cities und Industrie 4.0 sind bekannte Schlagworte. Welche Chancen und Risiken aber die Digitalisierung für ländliche Räume birgt und welche Herausforderungen hieraus für Kommunen und Wirtschaftsakteure resultieren, wurde im Rahmen der Tagung „Digitalisierung – Chancen und Risiken für ländliche Räume“ der Allianz Ländlicher Raum und des Vereins Wirtschaft in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg e. V. am 24. April 2017 erörtert. Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Bildung, die aus ganz Deutschland anreisten, lieferten den rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende Diskussionen aus unterschiedlichen Perspektiven zu Smart Rural Areas.

Einige Vorträge stehen unter www.alr-niedersachsen.de zum Download bereit.

Vertreter der Allianz Ländlicher Raum und Christoph Meinecke, Geschäftsführer vom Verein Wirtschaft in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg (2.v.l.) mit Staatssekretärin Birgit Honé (6.v.l) und einigen Referenten

Zukunft zum Anfassen: Innerhalb der Initiative CityNext entwickelt unser Projektpartner Microsoft weltweit Technologien, die Kommunen zu modernen Dienstleistern macht. Bei dem gemeinsamen Rundgang über den Microsoft-Messestand und dem anschließenden Meeting stand das Potenzial moderner Technologien und dessen wirksamer Einsatz in der kommunalen Verwaltung im Fokus. Intelligente Verkehrsleitsysteme, die Deutschland-Cloud und viele weitere digitale Techniken werden auch die Gemeinde 5.0 prägen.

                                                                                                                                           @ Urban Software Institute GmbH

Von links: Joe Macri (Vice President for Public Sector, Europe Middle East & Africa, Microsoft Corporation), Dr. Marco Trips (Präsident des Nds. Städte- und Gemeindebundes), Lena Franke (Projektmanagerin Gemeinde 5.0, Nds. Städte- und Gemeindebund), Renate Radon (Senior Director Public Sector, Mitglied der Geschäftsleitung, Microsoft Deutschland), Prof. Dr. Lutz Heuser (Chief Technology Officer, Urban Software Institute), Magdalena Theisen (Business Development Manager Public Sector, Microsoft Deutschland), Thorsten Bullerdiek (Sprecher des Nds. Städte- und Gemeindebundes), Volker Wehmeier (Business Development Manager, Microsoft Deutschland) und Alexander Britz (Deputy General Manager, Microsoft Deutschland)