innologo2

3. Regionaler Exkursionstag der Allianz Ländlicher Raum

Unter dem Motto „Zukunftsblick(e) – Lebendige Beispiele im ländlichen Raum“ fand in diesem Jahr die dritte Exkursion der Allianz Ländlicher Raum im Projekt Gemeinde 5.0 statt. Diesmal führte die Reise in die südliche Weser-Ems Region, in der unterschiedliche gute Bespiele ländlicher Entwicklungspraxis besichtigt wurden. Die ausgewählten Projekte, die vor Ort von den Projektverantwortlichen vorgestellt wurden, dienten den 35 ExkursionsteilnehmerInnen als Anregung und Diskussionsgrundlage eigener Projektideen.

Startpunkt der Exkursion war das Rathaus Bissendorf, welches seit seinem Neubau als lebendiges Zentrum für die BürgerInnen in Bissendorf, zugleich aber auch als solider Rahmen für Politik fungiert. Das Ensemble des Rathausneubaus bildet dabei zwei Stadträume aus, die sich wechselseitig bedingen und sowohl die angrenzende Kirche als auch die regionale Baukultur mit einbeziehen.

Anschließend ging es mit dem Bus zum VeranstaltungsZENTRUM Schwagstorf in die Gemeinde Ostercappeln. Hier ermöglichte eine Neukonzeption die komplette Sanierung der Mehrzweckhalle unter Berücksichtigung der heutigen klimatechnischen und veranstaltungsgerechten Anforderungen.

In Lohne-Kroge besichtigten die TeilnehmerInnen das Familienunternehmen Krogmann Holzbau. Vor dem Hintergrund einer baulichen Selbstdarstellung der Unternehmensphilosophie, entstand hier ein „Headquarter“ mit hoher architektonischer und städtebaulicher Attraktivität, in dem Büroräume untergebracht sind. Das Gebäude, das im architektonischen und ökologischen Einklang mit seiner Umwelt steht, war im Jahr 2010 für den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur nominiert. Vor Ort wurde zudem das Mobilitätskonzept Moobil + des Landkreises Vechta vorgestellt.

In der Gemeinde Bohmte stand das EU-Projekt Shared Space im Fokus, welches sich durch die Aufhebung der herkömmlichen Trennung der verschiedenen räumlichen Funktionen und Verkehrsarten auszeichnet. Durch fehlende Verkehrsschilder müssen Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer miteinander kommunizieren mit dem Ergebnis verstärkter Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und verringerter Durchfahrtsgeschwindigkeiten.

Sodann ging es nach Bad Essen zu Höger´s Hotel und Restaurant. Durch die Sanierung von alten Fachwerkhäusern und den Bau von Neubauten, wird im Hotel Höger´s Tradition mit Moderne verknüpft.

Zum Abschluss gab es eine Werksführung durch die Bettfedernfabrik Agro International, ebenfalls in Bad Essen. Als einer der führenden Hersteller weltweit entwickelt und produziert Agro hochwertige Federkerne für die Matratzen- und Möbelpolsterindustrie.

Mit dem 3. Regionalen Exkursionstag ist es wiederum gelungen, gute und innovative Beispiele ländlicher Entwicklungspraxis sichtbar und besondere Qualitäten von Projekten erfahrbar zu machen. Wir danken allen Projektträgern für die Möglichkeit, einen Einblick in die guten Beispiele sowie deren Genese bekommen zu haben.

Auch in 2018 wird es eine Neuauflage eines dann 4. Regionalen Exkursionstages der Allianz Ländlicher Raum geben.

Fotos: Franke, Küster, Schwind

Am 03.08.2017 findet der dritte regionale Exkursionstag zum Thema " Zukunftsblick(e) - Lebendige Beispiele im ländlichen Raum" statt.

Mit der dritten Exkursion der Allianz ländlicher Raum, die in diesem Jahr in die südliche Weser-Ems Region führt, möchten wir Ihnen wieder spannende und interessante Beispiele aus Niedersachsen vorstellen. Entlang der Themen Bauen, Leben, Arbeiten, Wohnen und Lernen zeigen wir Ihnen an konkreten Beispielen wie innovativ und einzigartig in den ländlichen Regionen Niedersachsens agiert wird. Neben sogenannten „hidden champions“, werden wir Motivationen für Aktivitäten, Unternehmensphilosophien, kommunale Handlungsspielräume, Beispiele für herausragende Baukultur und vieles mehr direkt vor Ort erleben. Mit dem Aufzeigen dieser vielfältigen Möglichkeiten möchten wir Ihnen Anregungen und Diskussionsgrundlagen für eigene Ideen geben. Am authentischsten sind gute Beispiele erfahrbar, indem diese persönlich durch Bereisung und Besichtigung in Augenschein genommen werden, sprich durch fachlich geführte Exkursionen.


Die Begleitung der einzelnen Exkursionstage erfolgt durch Vertreter der Allianz Ländlicher Raum, wobei die konkreten guten Beispiele sowie deren Entstehungsgeschichte, Hintergründe, Finanzierung, aber auch Hemmnisse von den Projektträgern selbst vorgestellt werden.


Begleiten Sie uns am 3. August 2017 nach Bissendorf, Ostercappeln, Lohne, Bohmte und Bad Essen und kommen Sie ins Gespräch mit regionalen und lokalen Akteuren.


Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Flyer inkl. Programm

Fotos: NHB

Logo NEUAm Anfang des Prozesses stehen die Worte von Karl Popper „Die Zukunft ist offen“. Aufgaben- und Problemstellungen können wir nur erahnen; die Entwicklung wird anders verlaufen – mehr oder weniger. Und je weiter der Blick in die Zukunft geht, desto „mutiger“ müssen auch die Lösungsansätze sein.

Gemeinde 5.0 wurde 2014 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen und dient den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden seither als Hilfestellung für Zukunftsfragen. Mittlerweile können wir auf drei Jahre Projektarbeit zurückblicken: Es wurden Zukunftsprojekte gesammelt, verschiedenste Projektpartnerprojekte entwickelt und realisiert, Zukunftsvisionen entworfen und diverse Veranstaltungen und Fachexkursionen durchgeführt.

Um die niedersächsischen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden auch weiterhin bei der Bewältigung von herausragenden Zukunftsthemen zu begleiten, wird Gemeinde 5.0 innerhalb einer weiteren dreijährigen Projektphase fortgesetzt. Ziel der zweiten Projektphase ist es, den Transfer guter Ideen in den ländlichen Raum zu befördern, verschiedenste Akteure miteinander zu vernetzen und gemeinsam alternative Lösungsansätze zu entwickeln, die gleichzeitig konkret in der Praxis erprobt werden.

Eine wesentlicher Bestandteil der zweiten Projektphase ist u. a. die Umsetzung konkreter zukunftsweisender Projekte mit unseren Projektpartnern. Jeder Projektpartner beschäftigt sich dabei mit einem eigenen individuellen Zukunftsthema. So verschieden die Projektpartner sind, desto themenübergreifend sind auch die Projekte.

Hier finden Sie die einzelnen Projektpartner- Projekte:

DNG_0317_Projektpartner-Projekte

Unsere Projektpartner unterstützen das Projekt inhaltlich und tragen maßgeblich zur Finanzierung bei, hierfür herzlichen Dank!  

Gemeinde 5.0 ist und bleibt spannend - aber sehen Sie selbst: Die Zukunft ist offen.

Ein Gemeinschaftsprojekt vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen und den VGH Versicherungen

Start der Aktion "Augen auf für nebenan" auf der Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB) in Harsefeld, Landkreis Stade, v. l. Dr. Marco Trips, Präsident NSGB, Dr. Uwe Grabosch, VGH und Innenminister Boris Pistorius

Ein partnerschaftliches Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kriminalitätsverhütung und – bekämpfung. Vor diesem Hintergrund wurde die Aktion „Augen auf für nebenan“ bereits im Jahr 1994 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (NSGB) in Zusammenarbeit den VGH Versicherungen gestartet und vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Deutschen Städtetag (DST), der Polizei und der Versicherungswirtschaft unterstützt. Nun soll die Aktion im Rahmen des NSGB-Zukunftsprojekts Gemeinde 5.0 wieder aufleben.

Ziel der Initiative ist es, das Verantwortungsbewusstsein und die nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft zu stärken, um Einbrüchen vorzubeugen. Zwar helfen Schutzmaßnahmen an Türen und Fenstern, aber die wachsamen Augen der Nachbarn sind durch nichts zu ersetzen. Aktionsaufkleber an Haus- und Wohnungstüren, Briefkästen und Fenstern signalisieren den Menschen, dass sie nicht anonym nebeneinander, sondern nachbarschaftlich miteinander leben.

Mit der Gemeinschaftsaktion „Augen auf für nebenan“ signalisieren Sie eine aktive und aufmerksame Nachbarschaft!

Pressemitteilung "Augen auf für nebenan"

Hier können Sie die Postkarten mit den Aktionsaufklebern und den Hinweisen zu Einbruchsschutzmaßnahmen anfordern:

Postkarte "Augen auf für nebenan"