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Am 03.08.2017 findet der dritte regionale Exkursionstag zum Thema " Zukunftsblick(e) - Lebendige Beispiele im ländlichen Raum" statt.

Mit der dritten Exkursion der Allianz ländlicher Raum, die in diesem Jahr in die südliche Weser-Ems Region führt, möchten wir Ihnen wieder spannende und interessante Beispiele aus Niedersachsen vorstellen. Entlang der Themen Bauen, Leben, Arbeiten, Wohnen und Lernen zeigen wir Ihnen an konkreten Beispielen wie innovativ und einzigartig in den ländlichen Regionen Niedersachsens agiert wird. Neben sogenannten „hidden champions“, werden wir Motivationen für Aktivitäten, Unternehmensphilosophien, kommunale Handlungsspielräume, Beispiele für herausragende Baukultur und vieles mehr direkt vor Ort erleben. Mit dem Aufzeigen dieser vielfältigen Möglichkeiten möchten wir Ihnen Anregungen und Diskussionsgrundlagen für eigene Ideen geben. Am authentischsten sind gute Beispiele erfahrbar, indem diese persönlich durch Bereisung und Besichtigung in Augenschein genommen werden, sprich durch fachlich geführte Exkursionen.


Die Begleitung der einzelnen Exkursionstage erfolgt durch Vertreter der Allianz Ländlicher Raum, wobei die konkreten guten Beispiele sowie deren Entstehungsgeschichte, Hintergründe, Finanzierung, aber auch Hemmnisse von den Projektträgern selbst vorgestellt werden.


Begleiten Sie uns am 3. August 2017 nach Bissendorf, Ostercappeln, Lohne, Bohmte und Bad Essen und kommen Sie ins Gespräch mit regionalen und lokalen Akteuren.


Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Flyer inkl. Programm

Fotos: NHB

Logo NEUAm Anfang des Prozesses stehen die Worte von Karl Popper „Die Zukunft ist offen“. Aufgaben- und Problemstellungen können wir nur erahnen; die Entwicklung wird anders verlaufen – mehr oder weniger. Und je weiter der Blick in die Zukunft geht, desto „mutiger“ müssen auch die Lösungsansätze sein.

Gemeinde 5.0 wurde 2014 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund ins Leben gerufen und dient den Städten, Gemeinden und Samtgemeinden seither als Hilfestellung für Zukunftsfragen. Mittlerweile können wir auf drei Jahre Projektarbeit zurückblicken: Es wurden Zukunftsprojekte gesammelt, verschiedenste Projektpartnerprojekte entwickelt und realisiert, Zukunftsvisionen entworfen und diverse Veranstaltungen und Fachexkursionen durchgeführt.

Um die niedersächsischen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden auch weiterhin bei der Bewältigung von herausragenden Zukunftsthemen zu begleiten, wird Gemeinde 5.0 innerhalb einer weiteren dreijährigen Projektphase fortgesetzt. Ziel der zweiten Projektphase ist es, den Transfer guter Ideen in den ländlichen Raum zu befördern, verschiedenste Akteure miteinander zu vernetzen und gemeinsam alternative Lösungsansätze zu entwickeln, die gleichzeitig konkret in der Praxis erprobt werden.

Einen wesentlichen Bestandteil der zweiten Projektphase nimmt der Pool zur Impulsmoderation ein. Dieser verfolgt das Ziel, individuelle Veranstaltungen, passend zur Frage- oder Problemstellung der jeweiligen Kommune, dezentral durchzuführen und innerhalb eines interaktiven Prozesses mögliche Ansätze zur Lösungsfindung aufzuzeigen. Per Baukastenprinzip können dabei bedarfsorientierte Veranstaltungsmodule ausgewählt oder individuell gestaltet werden. Die bereits in Gemeinde 5.0 gesammelten Zukunftsprojekte werden in der „Vernetzungsplattform ländliche Räume Niedersachsen“, zusammen mit Projekten aus dem Zukunftsforum Niedersachsen, komprimiert aufbereitet und in der zweiten Jahreshälfte online zur Verfügung gestellt. Beide Plattformen sind eng miteinander verknüpft.

Eine weitere Komponente der zweiten Projektphase ist die Umsetzung konkreter zukunftsweisender Projekte mit unseren Projektpartnern. Jeder Projektpartner beschäftigt sich dabei mit einem eigenen individuellen Zukunftsthema. So verschieden die Projektpartner sind, desto themenübergreifend sind auch die Projekte.

Hier finden Sie die einzelnen Projektpartner- Projekte:

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Unsere Projektpartner unterstützen das Projekt inhaltlich und tragen maßgeblich zur Finanzierung bei, hierfür herzlichen Dank!  

Gemeinde 5.0 ist und bleibt spannend - aber sehen Sie selbst: Die Zukunft ist offen.

Ein Gemeinschaftsprojekt vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen und den VGH Versicherungen

Start der Aktion "Augen auf für nebenan" auf der Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB) in Harsefeld, Landkreis Stade, v. l. Dr. Marco Trips, Präsident NSGB, Dr. Uwe Grabosch, VGH und Innenminister Boris Pistorius

Ein partnerschaftliches Miteinander aller Bürgerinnen und Bürger ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kriminalitätsverhütung und – bekämpfung. Vor diesem Hintergrund wurde die Aktion „Augen auf für nebenan“ bereits im Jahr 1994 vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund (NSGB) in Zusammenarbeit den VGH Versicherungen gestartet und vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem Deutschen Städtetag (DST), der Polizei und der Versicherungswirtschaft unterstützt. Nun soll die Aktion im Rahmen des NSGB-Zukunftsprojekts Gemeinde 5.0 wieder aufleben.

Ziel der Initiative ist es, das Verantwortungsbewusstsein und die nachbarschaftliche Hilfsbereitschaft zu stärken, um Einbrüchen vorzubeugen. Zwar helfen Schutzmaßnahmen an Türen und Fenstern, aber die wachsamen Augen der Nachbarn sind durch nichts zu ersetzen. Aktionsaufkleber an Haus- und Wohnungstüren, Briefkästen und Fenstern signalisieren den Menschen, dass sie nicht anonym nebeneinander, sondern nachbarschaftlich miteinander leben.

Mit der Gemeinschaftsaktion „Augen auf für nebenan“ signalisieren Sie eine aktive und aufmerksame Nachbarschaft!

Pressemitteilung "Augen auf für nebenan"

Hier können Sie die Postkarten mit den Aktionsaufklebern und den Hinweisen zu Einbruchsschutzmaßnahmen anfordern:

Postkarte "Augen auf für nebenan"

Tagung der Allianz Ländlicher Raum

Das Thema der Digitalisierung trifft alle Lebensbereiche uns ist in aller Munde. In den meisten Fällen wird es vor allem mit städtischen Räumen und der Industrie erwähnt: Smart Cities und Industrie 4.0 sind bekannte Schlagworte. Welche Chancen und Risiken aber die Digitalisierung für ländliche Räume birgt und welche Herausforderungen hieraus für Kommunen und Wirtschaftsakteure resultieren, wurde im Rahmen der Tagung „Digitalisierung – Chancen und Risiken für ländliche Räume“ der Allianz Ländlicher Raum und des Vereins Wirtschaft in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg e. V. am 24. April 2017 erörtert. Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Bildung, die aus ganz Deutschland anreisten, lieferten den rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern spannende Diskussionen aus unterschiedlichen Perspektiven zu Smart Rural Areas.

Einige Vorträge stehen unter www.alr-niedersachsen.de zum Download bereit.

Vertreter der Allianz Ländlicher Raum und Christoph Meinecke, Geschäftsführer vom Verein Wirtschaft in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg (2.v.l.) mit Staatssekretärin Birgit Honé (6.v.l) und einigen Referenten